www.atmospheric.pl
Zespkr MODER przez swa nazwe nieodparcie kojarzy mi sie z pewnym typem,
ktkry swego czasu wycinar (a mone wcian to czyni?) niezre wygibasy na
gitarze i zwar sie Waldi Moder (pamietam nawet wystep tego pana na
Metalmanii `92). Niemcy jednak nie bawia sie w wirtuozkw, co nie znaczy,
in nie umieja graæ. Wprost przeciwnie, "Ewiger Tod" to najbardziej
dojrzary materiar. Cienki, mocny, nieco bardziej okierznany anineli
poprzednie, ale daleki od cukierkowych brzdaka?. Dziesieæ numerkw
thrash/death metalu, ktkry miejscami wchodzi w black ("Grotesque
Enlightment" czy "The Shadows Are Calling"). Porowa utworkw w jezyku
niemieckim, jeden instrumentalny i pozostare po angielsku. Otkn wspominam
o tym dlaczego, ne lwietnie wypadaja wokale w niemieckim, mocno, dobitnie
i twardo wylpiewane, podchodza smakowo, jak mawia Czesio. MODER rkwnien
brzmi miejscami szorstko, a przy tym cienko. "Ewiger Tod" i "Ewig Wahrt
Die Nacht" doskonale dawkuje tempa. Mamy wiec na albumie i szybkie numery,
i wolniejsze, nastawione na powolne zmiandnenie, jak tyturowy. W
niektkrych utworach mamy istny miszmasz jelli idzie o predkolci, ale
zawsze trzyma sie to kupy. Dawke intensywnych riffkw dostaniemy w
"Kadavergarten" i "Unheiliges Massaker". Dzieki temu jest naprawde
fajnie przez cara pryte, col sie dzieje. Mama muzyka MODER ma ten klimat,
z lekka nawet tak ponury, jak mroczna okradka przedstawiajaca wijaca sie
przez las rzeke, gdzie w nikrym blasku ksienyca widzimy martwe ciara...
"Ewiger Tod", jak na wydany wrasnym sumptem materiar, powinien daæ wiele
do myllenia naszym pseudogwiazdorkom, a sama zawartolcia nauczyæ ich
pokory! [von Mortem]
MODER "Ewiger Tod" CD `07
Ocena: 5
Atmospheric Mag. on Myspace
Atmospheric Mag.
Skr. 741
30-960 Krakkw 1
Poland

www.metal-inside.de
Es modert zum dritten Mal. Und mit "Ewiger Tod" kommt der MODER zum ersten Mal so richtig knüppeldick, die Band hat sich wirklich enorm entwickelt.
Necro Nickel sing-keift zweifelsohne bös, insgesamt orientieren sich die Norddeutschen tatsächlich und gewaltig an Necrophobic, wirken dabei aber ein wenig gehetzter
und mengen der Death-Black-Walze der Skandinavier ein ordentliches Maß an oldschooligen Thrash-Einflüssen bei (zum Beispiel lässt beim coolen "Kadavergarten"
das Engels-Rippchen grüßen). Zudem heben sich die Jungs aus Stemmen und Umgebung durch vier Songs mit weitestgehend unpeinlichen deutschen Texten
(okay "Satan will Kotze - auf Christus’ Antlitz" wirkt jetzt schon sehr - ähem - direkt), die von all dem Zerfall und Verderb auf Erden handeln,
von der Masse ab. Zudem wagen sich die drei Mann an ein Instrumental - und landen dabei keineswegs in Langeweile. Und auch der Sound aus dem Harzer Studio von Torsten Sauerbrey
ist alles andere als verdorben, genauso klar wie druckvoll und auf den Punkt. Das Vergnügen komplett macht das professionelle Artwork (farbiges Booklet mit Texten), sodass der
Erwerb des recht kurzen Longplayers mehr als lohnenswert erscheint - ein cooles, "Unheiliges Massaker" für zu Hause, hoffentlich nicht das letzte. (memme)

www.bloodchamber.de
Ja, es gibt ihn noch. Es gibt noch richtig guten deutschen Nachwuchs in unserer Musik. MODER stammen aus der Nähe von Bremen und haben mit „Ewiger Tod“ bereits ihre dritte Veröffentlichung in Eigenregie vorzuweisen. Nach eigenen Angaben hat das letzte Werk „Fields of Devastation“ sowohl national auch international viel Lob ernten können, was ich mir beim Hören der aktuellen Scheibe sehr gut vorstellen kann (nur die Bloodchamber in Form von Kollege Meyer war wohl anderer Meinung).
Eins vorab: „Ewiger Tod“ ist zu keiner Sekunde langweilig oder weist auch nur ansatzweise Längen auf, denn eins spürt man: die Jungs sind fit, sowohl an ihren Instrumenten als auch beim Songwriting. Das Trio schafft es, die Spannung tatsächlich die ganze Zeit hochzuhalten, obwohl die Symbiose aus Death und Black Metal in unserer Musiklandschaft nicht neu und auch nicht gerade selten ist. Doch MODER haben sehr abwechslungsreiche Songs geschaffen, die mal kämpferisch, mal melancholisch, mal wutschnaubend, mal abgeklärt aus der Stereoanlage poltern. Gewandet ist die Musik in eine Produktion, die (ob gewollt oder nicht sei mal dahingestellt) eher an die frühen Neunziger Jahre erinnert und somit den Charme der Platte nochmals unterstreicht, ohne furchtbar auf alt getrimmt zu klingen.
Unterstützt diese Band, kauft diese CD und besucht ihre Konzerte. Sie haben es verdient und werden euch nicht enttäuschen.

www.bonemetal.de
Im Death Metal gibt es viele Schubladen und grad in den letzten Jahren,
durch die Entwicklung des Death (-Metal-) Cores, haben sich noch viel
mehr kleine Türchen geöffnet. Die Moderne und Entwicklung kann keiner
Aufhalten, aber was ist mit dem guten alten Oldschool Death Metal?
Viele Bands bezeichnen ihre Musik als Oldschool, doch es gehört zu zum
kompletten Oldschool-Paket so einiges dazu: Oldschool-Texte,
Oldschool-Musik und bloß nicht zu viele Bandmitglieder!
MODER aus Bremen erfüllen all diese Voraussetzungen. Ihr neues Album
Ewiger Tod wurde von Torsten Sauerbrey (Burden od Grief, Dark at Dawn)
produziert und im Metalsound-Studio aufgenommen.
Die ersten vier Snare-Anschläge des ersten Songs "Indefinite Conclusion"
zeigen gleich die Richtung an. Das mittlerweile dritte Album des
norddeutschen Trios distanziert sich von den beiden Vorgängern. Es ist
wirklich gut produziert, sehr guter Gitarren- und Bass-Sound (mehrspurig
aufgenommen und ein klarer Drum-Sound, der von groovenden
Doublebass-Drumming bis zu fetten Blastbeats geht. Wie aus bei den
Vorgängern, haben MODER deutsche Songs auf Ewiger Tod eingearbeitet:
"Ewiger Tod", "Ewig währt die Nacht", Kadavergarten" und "Unheiliges
Massaker" sind für das geschulte Death Metal-Ohr leicht zu verstehen.
Oldschooltexte wie in den 80er Jahren und rein Death Metal.
Ewiger Tod ist definitiv ein Muss für jede gut sortierte
Plattensammlung. Solltet ihr die Gelegenheit haben MODER live zu sehen,
dann sollte man die Band auf keinen Fall missen!
Ewiger Tod, 10 Tracks - 32 : 37 min.
Bewertungspunkte: Skala 1 - 7 (1 = grausam, 7 = sehr gut)
6 von 7 Punkten
CD-Review von Eggy

www.tinnitus-mag.de
Es gibt nach dem 2005er "Fields of Devastation" endlich neues Material
aus dem Hause Moder. Die Old School Death Metaller aus Raum Bremen haben
10 neue Songs ins unheilige Land gebracht. Darunter eine Ode an das
2002er "Gates to Insanitiy" , das Re-Release "Where blood forever rains."
Torsten Sauerbrey (Dark at Dawn, Burden of Grief etc.) verhalf dem Album
zu seinem guten Sound.
Bei Moder ist das Gute, dass man keine Angst vor einem Stilbruch haben
muss, die Songs werden wie bisher in ihre Schranken verwiesen, jedoch
mit immer besser arrangierten Melodien und Riffs verfeinert und
individuell verpackt. Das Gaspedal wurde auch deutlich angehoben. Der
Drum-Sound ist zur kräftigen Gitarrenfront hintergründig aber sauber und
klar definiert. Die Atmosphäre, die das gelungene Cover von Markus
Vesper ausstrahlt, kriecht durch die Songs weiter in die dunkelsten
Windungen der hungrigen Gehörgänge. Mit "Ewig währt die Nacht" , "Ewiger
Tod" , "Kadavergarten" und "Unheiliges Massaker" wird eisern an der
Tradition der deutschsprachigen lyrics festgehalten. Necro Nickel setzt
die vocals mit einer nach wie vor fiesen "Sodom" Note ein. Ungewohnt
besinnlich ist der melancholische Ruhepunkt des Albums mit "Grotesque
Enlightment" und dem Instrumental "Doomed to be human" . Das beweist,
dass Instrumentals alles andere als eintönig sein können. "Where Blood
forever rains" ist mit 1:59 min. der kürzeste Song des Albums, jedoch
enorm intensiv und absolut cool. "The Shadows are Calling" verliert im
Verlauf seine Intensität und artet sehr doomig aus. Der rote Fluss des
Verfalls fließt davon.
Wem nach ehrlichem Old School Death Metal dürstet, kann das Album für
EUR 7,- inkl. Porto direkt bei Bestellung auf der Bandpage sein eigen
nennen und es beliebig im Player heißlaufen lassen. Absolute Empfehlung
meinerseits und Gruss zurück! Weitere Infos zu den kommenden Gigs gibt
es auf der Bandpage.
8/10 Punkte

www.possessed.de
Das fanatische Trio aus Bremen ist zurück und holt zu einem weiteren
Vernichtungschlag aus. Das Album aus dem Jahre 2005 namens "Fields of
Devastation" hat mir ja schon recht gut gefallen, aber die neuen Sachen
sind noch ein Zacken geiler, da irgendwie noch old-schooler, aber
trotzdem extrem frisch und zeitgemäß. Angenehmes Cover, so wie es sich
für eine Old-School Scheibe gehört und das Booklet ist auch für eine
Eigenveröffentlichung extrem aufwendig gestaltet. Aufgenommen wurde das
ganze in Metalsound Studio und der Produzent Sauerbrey gab diesen Teil
den ordentlichen Old-School Teil. Auch Anno 2007 mischen Moder die
Elemente aus Old-School Death Metal, Old - School Black Metal und Thrash
Metal. Schnelle Passage werden gekonnt runtergerasselt, ebenso wie die
vorhandene melodischen Einschübe. Ein Intrumental und ein Song vom
2002`er Album haben sich ebenfalls auf`s Album verirrt und das ist auch
gut so. Mit Songs wie "Streams of Blood and agony", "Ewiger Tod" oder
"Kadavergarten" braucht man sich auch vor der internationalen
"Konkurrenz", sofern es so etwas gibt, nicht zu verstecken. Es wird
modrig auf deutschen Bühnen!

www.hotel666.de
"Zeit zu töten, heil´ges Blut
spritzt/Satan will Kotze auf Christus´ Antlitz!"
Mit diesen Zeilen aus ihrem Lied 'Unheiliges Massaker' sind die Bremer
Musikanten MODER sicher ganz vorne dabei, wenn der Preis für die coolste
Klischeezeile vergeben wird. Wenn man dann noch bedenkt, dass sich die
Musiker Astaroth, Michi Hate und NECRO NICKEL nennen, sollte schon klar
sein, dass man es hier keiner bierernsten und bösen Schwarzheimertruppe
zu tun haben kann.
Dennoch sind MODER weit davon entfernt, eine dieser ewig unlustigen
Spaßbands zu sein. Musikalisch ist ihre Mixtur aus Black und Death Metal
absolut ernstzunehmen, wenngleich damit natürlich kein Preis für
Ausgefallenheit zu gewinnen ist. Stattdessen gibt auf 'Ewiger Tod' zehn
mal ordentlich aufs Maul, bei ordentlich fettem Sound und mit der ganzen
Leidenschaft einer Schlägerei unter Alkoholeinfluß.
Die Songs sind allesamt recht abwechslungsreich gehalten und warten zum
Teil mit echten Ohrwurmmelodien auf, die man nur schwer wieder los wird.
Als besonders hartnäckig hat sich 'Ewig währt die Nacht' erwiesen, einer
der echten Hits auf diesem Album.
Riffs, Melodieführung und Songwriting erinnern zumindest mich sehr an
die großartigen Necrophobic aus Schweden.
Allerdings sollte sich wirklich jeder Fan harter und rockender Mucke den
Gefallen tun, sich mal mit MODER zu befassen, dass haben sie auf jeden
Fall mehr als verdient. Bei nem Preis von 7 € pro CD kann niemand was
falsch machen!
Support the Stadtmusikanten und modert schön!
// untergangsmelder

klasma.piranho.com
MODER! Aus irgendeinem Grunde find ich den Bandnamen geiler als vieles,
was sonst so in der Szene als Aushängeschild mißbraucht wird. MODER
klingt so kalt und räudig, und macht sich bestimmt auch live
hervorragend, wenn ein paar hundert Kehlen nach einer Zugabe brüllen.
Wie dem auch sei, Namen sind Schall und Rauch. Das Dreigestirn aus der
Bremer Gegend überzeugt hauptsächlich mit Aggressions-Mucke, die sich
hier mit dem Nachfolger zu "Fields of devastation" endlich mit einem
ansprechenden Sound präsentiert. Was das rein Musikalische betrifft,
haben MODER nichts Grundsätzliches geändert. Auch "Ewiger Tod" ist
Oldschool Death Metal. Nur den SchwarzMetall-Anteil haben Necro Nickel,
Michi Hate und der neue Schlagzeug-Sklave Astaroth meiner Meinung nach
etwas aufgepumpt. Kommt ganz gut, muß ich sagen. Zusammen mit der
gelegentlichen Thrash-Anlehnung ergeben die zehn Songs einen Volltreffer
für Fans der alten Schule. MODER machen nirgendwo Zugeständnisse an die
Jetzt-Zeit. Weder mit dem Outfit der CD, noch mit dem Sound, geschweige
denn mit den Texten. Die sind auch teilweise wieder muttersprachlich
verfaßt und sind wahrhaftig keine schöngeistige Literatur oder
emotionale Traktate ("...ejakuliere in toten Leiber, als ihr heil'ges
Blut fließt..."). Es geht immer brutal vorwärts. Ungeschliffen und mit
satanischer Note. Und noch einen Tacken schneller als auf dem
Vorgänger-Album. Trotzdem sind die Drei nicht ständig am Knüppeln.
Vielmehr produziert die Band gerade in den mittelschnellen Passagen
ausreichend Spannung und zeigt stellenweise hervorragende melodische
Qualitäten ("Indefinite conclusion", "Grotesque enlightment", "Doomed to
be human"). Dann kommt auch der Bass zu mehr als nur respektablen Ehren
("Ewig währt der Tod", "Kadavergarten"). Speziell, wenn die Songs dann
zu puren Auswürfen schwarzen Hasses werden oder aus schleppenden Tempi
zu Blasts mutieren, kann sich der Drummer (von den BlackMetallern
Inamabilis ausgeliehen/abgekauft/gekidnappt) auszeichnen. MODER reizen
mit "Ewiger Tod" ihr gesamtes Potential, technisch wie auch vom
Songwriting her, aus. Manchmal erinnern sie an alte Sodom-Zeiten. Wenn
Necro Nickel zu thrashigen Teufels-Invokationen ansetzt, geht mir ein
wohliger Schauer übern Rücken. Außerdem will es was heißen, wenn eine
Band, deren Mucke ohne Gesang kaum vorstellbar ist, ein Instrumental wie
"Doomed to be human" hinzaubert. Was für ein Nackenbrecher! Wenn ich
Test-Empfehlungen geben darf: "Grotesque enlightment", das man sich auch
von der Homepage ziehen kann sowie "Unheiliges Massaker" und "Where
blood forever rains". Und noch eine Empfehlung: Kaufen!! Wem die sieben
(!!) Euro am Arsch gebacken sind, der soll sich begraben lassen. "Ewiger
Tod" gibt's auch in Kassetten-Version (Murder Records) und als LP (Of
Crawling Shadows Records).

www.metal-district.de
Schon das düstere Markus Vesper Cover (u.a. Dead Memories, Kraze,
Biorot, Infearior, Exiled und diverse andere) weiß zu gefallen. Die drei
schwarz gewandeten Metalvögel auf der Rückseite des Booklets, die da
modernd vor der alten Eiche stehen machen einen sympathischen Eindruck.
Okay, dann mal ran an den Feind.
MODER sind eine noch recht junge Band aus dem Raum Bremen und haben sich
einer stilsicheren Melange aus grollendem Schwedendeath älterer
(Stockholm) und mittelalter (frühe Göteborg Sachen) mit einem Schuß
knatternden Speedmetals verschrieben. Melodien im Gitarrenbereich sind
ihnen dabei sehr wichtig, werden aber niemals zu Ungunsten der
brachialen Gewalt zu sehr ausgewalzt. Es bleibt Eingängigkeit, eine
solche nämlich, die Dir die Songs augenblicklich wie Nägel ins Hirn
treibt und Dich der Kontrolle über Deine Bewegungen beraubt, so daß Du
Dich schnaubend und zuckend vor wilder Lust auf dem Boden windest und
wüst ejakulierst.
Okay, ganz so schlimm ist es nicht, aber da sind einige Passagen, bei
denen man in den wogenden Riffs und ergreifenden Harmonien mitschwimmt
und von Emotionsschüben übermannt die Fäuste gen Valhall streckt,
lauthals Schreie von sich gibt und wie ein Berserker abgeht.
MODER sind keineswegs Meister der Innovation, ihre Mischung aus
verschiedenen derbmetallischen Stilrichtungen ist bereits etabliert,
aber ihr Songwriting hat Schmiß, da sind sehr geile Riffs drin, da
wechselt man die Passagen ab und zu genau im richtigen Moment vom
rasenden Zorn hin zu mittelschnell hymnischen Bangerparts, auch ohne
einen sinnlosen Breakdschungel anzupflanzen. Die Stücke sind feurig und
stets nachvollziehbar, was die Scheibe sehr angenehm macht.
Mir ist manches Mal der Sound des Schlagzeugs ein Dorn im Ohr, weil er
doch sehr clean und maschinenhaft ist, obschon man merkt, daß das Spiel
von einem Menschen betrieben wird. Ein wenig mehr Donner und Gerumpel
hätten dem Drumming mehr Charme verpasst, ein schöner Deathmetalsound
von 1991. Aber okay, ich will nicht ins Meckern kommen, denn das
Gesamtklangbild ist absolut im grünen Bereich, sprich nicht zu sauber.
Schön ist der tosende Titeltrack mit vielen Wechseln drin, vom sich fast
überschlagenden Blast, über flotte Blackthrashpolka bishin zu diesen
dahinwogenden Blackmetalhymnen, sogar mit einem Gitarren / Bass Dialog
im Mittelteil. Ein furioses Stück Blackmetals.
Blackmetal? Naja, die Mischung macht es eben. Ebenso viele zermalmende
Deathmetalriffs finden ihren Weg auf dieses Album. Gerade im Song "Ewig
währt die Nacht" ist der Kontrast schön spürbar. Ein schneller Blastpart
mit osteuropäischer Gitarrenmelodie, dann eine US Brutalodeathmetalwalze,
mittelschnelle Strophe mit heroischem Charakter, in den instrumentalen
Passagen in der Songmitte alter Deathmetal und Schluß.
Man gibt sich wahrlich Mühe, die Songs nicht zu einfach zu gestalten und
doch den roten Faden nie loszulassen. Die Songabschnitte bauen logisch
aufeinander auf, bremsen nicht den Fluß der Gesamtkomposition.
Die Doompassage in "Grotesque enlightment" mit der betörenden
Leadgitarre gefällt mir ausgesprochen gut, das sind so die Kniefälle vor
der alten Zeit, die besonders herausstechen.
Okay, genug der schönen Worte, MODER sind sicherlich keine Überband,
noch nicht, aber die Erbanlagen sind da. Man spürt das blinde Vertrauen
der drei Musiker untereinander und die Leidenschaft der Jungens. Als
Vergleich, das wird ja immer wieder gefordert, will ich eine gesunde
Mischung aus Dismember, At The Gates und Destroyer 666 ins Rennen
werfen. Laut, knallhart und doch mitreißend melodisch, einprägsam und
emotionsgeladen mit hymnischen Zügen.
Besonders der Song "Unheiliges Massaker" erweist sich als kleiner Hit
mit seiner straighten Art, die Dich geradezu ausrasten lässt. Sehr
schön, sehr schön. Ich kann somit nur allen Fans von packendem Death /
Thrash / Blackmetal raten, sich unter www.moder-metal.de die CD zu
bestellen.

www.myrevelations.de
Nachdem die Deutschen MODER bereits 2005 mit ihrem dreckigen Old School
Black/Death nicht nur bei mir punkten konnten, legen die Mannen nun mit
"Ewiger Tod" nach.
War der Vorgänger schon gut, so hat man beim aktuellen Langeisen noch
einen satten Tacken zulegen können. Ohne Intro prügelt einem das
klassische Dreiergespann "Indefinite Conclusion" in die Magengrube.
Tiefes Geschrubbe paart sich hier und im weiteren Verlauf der Scheibe
mit schwarzen Melodien, so dass sich ein leichter Hang zu NECROPHOBIC
erkennen und für gut heißen lässt.
Besonders die bodenlos fiesen Vocals von Sänger/Bassist Necro Nickel
drücken dem toten schwarzen Tonträger einen unverwechselbar bösen
Charakter auf, "Ewiger Tod" strotzt nur so vor Hasstiraden und wütendem
Gegeifer. Dass das auch passend rüberkommt, dafür hat Torsten Sauerbrey
(DARK AT DAWN, BURDEN OF GRIEF etc.) in den Osteroder Metalsound-Studios
gesorgt. Für eine Eigenproduktion ist der MODER-Sound 2007 mehr als
beachtlich geworden, mit dem transparenten, druckvollen und dennoch
schön räudigen Geballer braucht man sich hinter Label-verstärkten
Mitstreitern gewiss nicht verstecken. Dazu passt auch das old-schoolige
Artwork, das den Stil von MODER perfekt visualisiert.
Gut zu hören, dass der Trupp auch was vom Songwriting versteht, denn
dank vieler Tempowechsel kommt auf "Ewiger Tod" nie Langeweile auf.
Neben ganz selten auftauchenden fast schon rockenden Passagen gibt es
hier und da nette Melodien zu bestaunen ("Grotesque Enlightment" [sic]),
flott rollende Brecher mit Ohrwurmcharakter wegzubangen ("Ewig währt die
Nacht") oder death-grindige Tiefschläge ("Kadavergarten") zu verdauen.
Negativ fällt indeath die Spielzeit auf, knappe 32 Minuten sind doch
etwas arg wenig. Zumal man die CD mit einer Neueinspielung des
ursprünglich 2002 auf "Gates To Infinity" zu findenden Tracks "Where
Blood Forever Rains" gestreckt hat.
Trotzdem knallt der ewige Tod von vorne bis hinten und sollte von
Metallern auf der dunklen Seite der Macht für angemessene 7 € inkl. P/V
angecheckt werden. MODER liefern mit "Ewiger Tod" definitiv eine der
besten Eigenproduktionen, die mir dieses Jahr unter gekommen sind.
Anspieltipp: "Grotesque Enlightment", weil absoluter Killer (und -Tipp-
auf der Homepage downloadbar)!

www.carnagedeathmetal.de
Man, das hätte ich irgendwie nicht erwartet von MODER. Die Jungs aus
dem Bremer Umland haben es geschafft eine sehr fette Scheibe ans Licht
zu bringen, die ihre vorherigen Demos bei weitem in den Schatten stellt.
Hier wird old school gespielt und das quer durch den Garten. Eine feine
Mischung aus Death, Thrash und Black Metal, die sowohl durch Atmosphäre,
als auch durch fette Blasts überzeugen kann und auch immer das gewisse
Killerriff in der Hinterhand hat. Eigentlich hat jeder Songs seine
komplett eigenen Ideen und kann spielerisch auf allen Ebenen überzeugen.
Mal DoubleBlass lastig und dreibend, mal atmosphärisch und melodisch und
mal fix auf die Fresse. Wirklich nicht schlecht, so dass ich sogar über
die teilweise in deutsch verfassten Texte hinweg sehen kann, hehe. Auch
die Produktion ist sehr fein ausgefallen, wobei die Drums einen Zacken
zu steril ausgefallen sind, dies aber auch nicht wirklich ins Gewicht
fällt. Egal ob "Ewiger Tod", "Grotesque Enlightment", "Kadavergarten"
(höre ich da etwa MEGADETH raus?) oder "Indefinite Conclusion" die Songs
bieten einfach das gewisse Etwas, was man nicht wirklich andauernd zu
hören bekommen! Wirklich ein verdammt feines Album, was ich zudem nicht
wirklich in eine Schublade einordnen kann, aber wer auf Frühneunziger
Death/Black und 80er Thrash abfährt sollte hier auf jeden Fall mal ein
Ohr riskieren, die Jungs haben's drauf dem Ganzen ihre eigene Note zu
verleihen!

www.laermbelaestigung.net
Mannomann, da sehen die Bremer MODER ja
auf dem Bandfoto aus, als wären sie aus den 80ern in unsere Zeit gebeamt
worden, um uns vor Nu-Metal, Hardcore und anderen untruen
Metal-Verunreinigungen zu bekehren. So regelmässig, wie eine neue
MODER-Scheibe auf dem Tisch liegt, muß man dem flotten Dreier hier
allemal Fleiss attestieren. Und auch wenn ich persönlich nicht der
grösste Fan des old-schooligen Black/Thrash-Gebräus bin, muß ich
eingestehen, daß "Ewiger Tod" durchaus seinen Charme hat. Die Bremer
haben sich über ihre Outputs schon entwickelt, auch wenn sie ihrem Stil
auch hier treu geblieben sind. Das ganze klingt aber deutlich runder und
weniger rumpelig als ich die letzten MODER-Veröffentlichungen im Ohr
habe. Die typisch räudige Ecke, die durch den recht prolligen zwischen
englisch und deutsch wechselnden Gesang am stärksten wirkt, ist
natürlich immer noch vorhanden. Der gute Necro Nickel klingt toal
fucking old-school und wird Fans von Kronos, Warrior und Angelripper
erfreuen... da fehlen auch die obligatorischeh "Uh"s nicht. so prügeln,
walzen und schleppen sich MODER durch 10 ordentlich produzierte
Old-School Songs, die aber auch mal einige Melodien und modernere Parts
einbinden und nicht so muffig klingen, wie es der Bandname vortäuscht.
Wer es also zwischen Black-Metal, SODOM und CELTIC FROST mag, der kann
hier ruhig mal reinhören. Speziell wenn man letzteren Tribut zollt,
kommen MODER irgendwie ziemlich cool rüber. Also weiter so, die
Herren... nur warum habt ihr euer Cover so dreist bei dem der neuen
CHAINSAW DISSECTION abgeguckt??

www.metal.de
Wenn ich mal ehrlich bin, dann hätte ich hinter einer Band namens MODER
mit dem Albumtitel "Ewiger Tod" und einem verschnörkelten Bandlogo
eigentlich wieder einmal eine unterdurchschnittliche Black-Metal-Kapelle
vermutet. Ich sollte jedoch eines Besseren belehrt werden, denn erstens
spielen MODER in allererster Linie Death Metal und zweitens sind sie
definitiv nicht unterdurchschnittlich. Verflixte Vorurteile...
Da "Death Metal" nunmal aber ein ziemlich breit gefächerter Begriff ist,
könnte das immer noch alles Mögliche bedeuten. Konkret kann man MODER
ganz treffend als uneheliches Kind von GRAVE und NECROPHOBIC beschreiben
(wer da wohl die weibliche Rolle einnimmt, eieiei!). Das heißt: Morbide,
tonnenschwere Stampfriffs der alten Schule sind ebenso vorhanden wie
schwarzmetallisch angehauchte Melodien im Flitzetempo. Die Nähe zu alten
schwedischen Bands wird dabei insbesondere beim Gitarrensound deutlich,
der typisch sägend und derbe daherkommt. Überhaupt kann man die
Produktion als sehr ordentlich bezeichnen, wenngleich sie meiner Meinung
nach noch ein kleines bisschen mehr Dreck vertragen hätte.
Höchst "anspruchsvolles" Technikgewichse sollte man ebensowenig wie
musikalische Experimente erwarten, aber so etwas brauchen MODER auch gar
nicht. Diese Art von Metal muss ohne Umwege direkt in die Fresse gehen,
und das tut sie zweifellos! Sympathisch ist auch, dass sich die Band
offensichtlich selber nicht so ganz ernst nimmt, wie ich dem Todesmarsch
am Ende von "Kadavergarten", dem grimmen "Eins, zwei, drei,
vier"-Anzähler in "Doomed To Be Human" oder auch einfach den Texten
entnehme.
MODER haben keine bahnbrechend neuen Ideen, keinen wahnsinnig
eigenständigen Stil und sind immer ein bisschen vorhersehbar. Das ist
mir aber alles sowas von egal, da "Ewiger Tod" einfach ein harter und
sehr kurzweiliger Batzen Death Metal ist, wie er sein sollte! Die
komplett in Eigenregie veröffentlichte, aber professionell gepresste CD
ist direkt bei der Band für schlappe sieben Euro erhältlich.

www.osnametal.de
Osterode im Harz, hier wurde vor nicht allzu langer Zeit die neue Platte
der Norddeutschen Moder produziert. Nach einem ersten Überblick
erledigten die Bremer in Zusammenarbeit mit Torsten Sauerbrey (Dark at
Dawn, Burden of Grief) in den Metalsound-Studios einen guten Job.
Aufgeboten wird auf dem aktuellen Output mit dem aussagekräftigen Titel
"Ewiger Tod" mit klassischem Old-School Death/Black. Zumindest lautet es
so in dem beigelegten Infobogen. Und auch meine Wenigkeit kommt schon
nach den ersten Tönen zum selben Ergebnis. Die Band tritt in einer
klassischen Dreierformation auf, wobei man sich bei der Namensgebung
ihrer Synonyme durchaus nicht so ganz ernst nimmt. An der Bassgitarre
und den Vocals fungiert ein Herr Namens Necro Nickel, die Gitarre
bedient Michi Hate und das Drumming erledigt ein gewisser Astaroth.
Musikalisch kann das Terzett durchaus überzeugen. Das Drumming kommt
präzise, die Gitarren klingen mal brettsteif mal köstlich verfrickelt,
aber immer gut dosiert. Der Bass bleibt größtenteils eine im Hintergrund
agierende Grundstütze des gesamten Sounds, ist sich aber auch nicht zu
schade, einige verzerrte kleine Melodien mit einfließen zu lassen, wie
z. B. beim Titelstück "Ewiger Tod".
Mit "Doomed to be human" befindet sich ein fast vierminütiges
Instrumental unter den zehn Stücken, die auf diesem Longplayer
versammelt sind. Es wird einzig auf Deutsch eingezählt. Der neunte Track
ist eine Neuaufnahme des Titels "Where blood forever rains", welcher
bereits auf dem 2002er Release "Gates to insanity" war. Ansonsten
befinden sich die Stücke allgemein im oberen Tempobereich, die
Doublebase wird oft und ausdauernd genutzt, aber auch leichte
Thrashanleihen kommen vor, wie u. a. am Anfang von "Unheiliges
Massaker".
Bevor wir nun zum Ende der Beurteilung kommen, sei noch gesagt, dass
fast die Hälfte der Stücke einen deutschen Text besitzt. Eine
willkommene Abwechslung in meinen Augen. Notentechnisch kann ich ganz
getrost eine 3,5 vergeben, mit dem Hang zu mehr, wenn man bedenkt, dass
es sich hier augenscheinlich um eine Eigenproduktion handelt, die
wirklich sehr professionell aufgemacht ist (siehe auch Cover). Gute CD!!
Score: 3,5 von 5.

www.schwermetall.ch
Klangvoll "Ewiger Tod" betitelt präsentiert die aus Bremen stammende
Death Metal Band Moder ihr inzwischen schon drittes Werk in voller
Länge. Für eine Band ohne Label im Rücken haben sich sowohl
Covergestaltung als auch die klangtechnische Produktion grosses Lob
verdient. Man könnte einzig und allein den in seiner übertriebenen
digital hochgepushten Künstlichkeit etwas facetten- und beinahe kraftlos
wirkenden Klang der Bassdrum kritisieren.
Das Liedmaterial besteht aus durchaus überzeugendem schnellem Death
Metal der alten Schule mit einer wohltuenden Prise dezenter
schwarzmetallischer Einflüsse. Die Riffs und Arrangements sind konstat
hochwertig, gelegentliche melodiebetontere Gitarrenarbeit lockert die
Stücke immer wieder auf. Moders Frontmann, Bassist und Sänger "Necro
Nickel" faucht die mal deutschen und mal englischen Texte auf eine
bösartige und für "Grunzverwöhnte" relativ hohe Art und Weise.
Unterm Strich können Moder mit "Ewiger Tod" ein hingabevolles,
qualitativ hochwertiges Album vorweisen, das alle Befürworter
Underground Extrem Metals ohne Ansprüche auf viel Innovation und
Modernität sicherlich überzeugen wird. Hier sind Musiker am Werk, die
ihre Hausaufgaben gemacht haben, die ihre Musik verstehen und wissen wie
man sie spannend darbieten kann. Bis jetzt sind die Bremer wie Eingangs
erwähnt ohne Plattenvertrag, was sich aber sicher bald ändern wird.

www.stormbringer.at
Wenn sich eine Band "MODER" nennt, kann man davon ausgehen, daß hier
kein Melodic Hardrock gezockt wird... Im Gegenteil, man verschrieb sich
ganz und gar dem rauhen Oldschool Death/Black Metal. Keyboards? Sinnlos!
Frauengesang? Zur Hölle damit! Hier wird die wahre Lehre (hüstel)
gespielt! Vocals, Bass, Guitars und Drums - und gut is'! Textlich bewegt
man sich logischerweise in den üblichen Pfaden, allerdings wird hier
auch mal in deutscher Sprache gekeift, was sich zumindest schon mal
etwas vom Einheitbrei abhebt.
Musikalisch haben es die drei Schwarzheimer auch faustdick hinter den
Hörnern: so wird zumeist im Midtempo agiert, nur um hin und wieder mal
derbe auf die Glocke zu hauen - Hell's Bells, you know? Für Abwechslung
ist also gesorgt, seien es infernalische Blasts im Titelstück oder
geschickt eingewobene Thrashparts in "Kadavergarten", die einen förmlich
dazu auffordern, das Haupthaar (sofern vorhanden, ähm...) zu schütteln -
live ist die Band bestimmt ein Hochgenuss. Dieser stellt sich allerdings
auch beim Anhören dieses Silberdeckels ein, zumal auch der Sound sehr
authentisch rüberkommt und perfekt von Torsten Sauerbrey (u.a. Dark At
Dawn, Burden of Grief usw.) in Szene gesetzt wurde. Mit "Doomed To Be
Human" gibt's gar ein cooles Instrumental zu bestaunen, das lediglich
mit den Worten "Eins-zwei-drei-vier!" eingeleitet wird, und bei "Where
Blood Forever Rains" handelt es sich um eine Neuaunahme des Stücks vom
2002er Teil "Gates To Insanity".
Coole Platte, wer auf Oldschool-Geböller steht, kann bedenkenlos
zugreifen!
Wertung: 4.0 von 5.0
Autor: deimon (25. August 2007)

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