Ewiger Tod 2007 reviews















www.atmospheric.pl

Zespkr MODER przez swa nazwe nieodparcie kojarzy mi sie z pewnym typem, ktkry swego czasu wycinar (a mone wcian to czyni?) niezre wygibasy na gitarze i zwar sie Waldi Moder (pamietam nawet wystep tego pana na Metalmanii `92). Niemcy jednak nie bawia sie w wirtuozkw, co nie znaczy, in nie umieja graæ. Wprost przeciwnie, "Ewiger Tod" to najbardziej dojrzary materiar. Cienki, mocny, nieco bardziej okierznany anineli poprzednie, ale daleki od cukierkowych brzdaka?. Dziesieæ numerkw thrash/death metalu, ktkry miejscami wchodzi w black ("Grotesque Enlightment" czy "The Shadows Are Calling"). Porowa utworkw w jezyku niemieckim, jeden instrumentalny i pozostare po angielsku. Otkn wspominam o tym dlaczego, ne lwietnie wypadaja wokale w niemieckim, mocno, dobitnie i twardo wylpiewane, podchodza smakowo, jak mawia Czesio. MODER rkwnien brzmi miejscami szorstko, a przy tym cienko. "Ewiger Tod" i "Ewig Wahrt Die Nacht" doskonale dawkuje tempa. Mamy wiec na albumie i szybkie numery, i wolniejsze, nastawione na powolne zmiandnenie, jak tyturowy. W niektkrych utworach mamy istny miszmasz jelli idzie o predkolci, ale zawsze trzyma sie to kupy. Dawke intensywnych riffkw dostaniemy w "Kadavergarten" i "Unheiliges Massaker". Dzieki temu jest naprawde fajnie przez cara pryte, col sie dzieje. Mama muzyka MODER ma ten klimat, z lekka nawet tak ponury, jak mroczna okradka przedstawiajaca wijaca sie przez las rzeke, gdzie w nikrym blasku ksienyca widzimy martwe ciara... "Ewiger Tod", jak na wydany wrasnym sumptem materiar, powinien daæ wiele do myllenia naszym pseudogwiazdorkom, a sama zawartolcia nauczyæ ich pokory! [von Mortem]

MODER "Ewiger Tod" CD `07
Ocena: 5

Atmospheric Mag. on Myspace

Atmospheric Mag.
Skr. 741
30-960 Krakkw 1
Poland





www.metal-inside.de

Es modert zum dritten Mal. Und mit "Ewiger Tod" kommt der MODER zum ersten Mal so richtig knüppeldick, die Band hat sich wirklich enorm entwickelt. Necro Nickel sing-keift zweifelsohne bös, insgesamt orientieren sich die Norddeutschen tatsächlich und gewaltig an Necrophobic, wirken dabei aber ein wenig gehetzter und mengen der Death-Black-Walze der Skandinavier ein ordentliches Maß an oldschooligen Thrash-Einflüssen bei (zum Beispiel lässt beim coolen "Kadavergarten" das Engels-Rippchen grüßen). Zudem heben sich die Jungs aus Stemmen und Umgebung durch vier Songs mit weitestgehend unpeinlichen deutschen Texten (okay "Satan will Kotze - auf Christus’ Antlitz" wirkt jetzt schon sehr - ähem - direkt), die von all dem Zerfall und Verderb auf Erden handeln, von der Masse ab. Zudem wagen sich die drei Mann an ein Instrumental - und landen dabei keineswegs in Langeweile. Und auch der Sound aus dem Harzer Studio von Torsten Sauerbrey ist alles andere als verdorben, genauso klar wie druckvoll und auf den Punkt. Das Vergnügen komplett macht das professionelle Artwork (farbiges Booklet mit Texten), sodass der Erwerb des recht kurzen Longplayers mehr als lohnenswert erscheint - ein cooles, "Unheiliges Massaker" für zu Hause, hoffentlich nicht das letzte. (memme)





www.bloodchamber.de

Ja, es gibt ihn noch. Es gibt noch richtig guten deutschen Nachwuchs in unserer Musik. MODER stammen aus der Nähe von Bremen und haben mit „Ewiger Tod“ bereits ihre dritte Veröffentlichung in Eigenregie vorzuweisen. Nach eigenen Angaben hat das letzte Werk „Fields of Devastation“ sowohl national auch international viel Lob ernten können, was ich mir beim Hören der aktuellen Scheibe sehr gut vorstellen kann (nur die Bloodchamber in Form von Kollege Meyer war wohl anderer Meinung).
Eins vorab: „Ewiger Tod“ ist zu keiner Sekunde langweilig oder weist auch nur ansatzweise Längen auf, denn eins spürt man: die Jungs sind fit, sowohl an ihren Instrumenten als auch beim Songwriting. Das Trio schafft es, die Spannung tatsächlich die ganze Zeit hochzuhalten, obwohl die Symbiose aus Death und Black Metal in unserer Musiklandschaft nicht neu und auch nicht gerade selten ist. Doch MODER haben sehr abwechslungsreiche Songs geschaffen, die mal kämpferisch, mal melancholisch, mal wutschnaubend, mal abgeklärt aus der Stereoanlage poltern. Gewandet ist die Musik in eine Produktion, die (ob gewollt oder nicht sei mal dahingestellt) eher an die frühen Neunziger Jahre erinnert und somit den Charme der Platte nochmals unterstreicht, ohne furchtbar auf alt getrimmt zu klingen.
Unterstützt diese Band, kauft diese CD und besucht ihre Konzerte. Sie haben es verdient und werden euch nicht enttäuschen.





www.bonemetal.de

Im Death Metal gibt es viele Schubladen und grad in den letzten Jahren, durch die Entwicklung des Death (-Metal-) Cores, haben sich noch viel mehr kleine Türchen geöffnet. Die Moderne und Entwicklung kann keiner Aufhalten, aber was ist mit dem guten alten Oldschool Death Metal?
Viele Bands bezeichnen ihre Musik als Oldschool, doch es gehört zu zum kompletten Oldschool-Paket so einiges dazu: Oldschool-Texte, Oldschool-Musik und bloß nicht zu viele Bandmitglieder!
MODER aus Bremen erfüllen all diese Voraussetzungen. Ihr neues Album Ewiger Tod wurde von Torsten Sauerbrey (Burden od Grief, Dark at Dawn) produziert und im Metalsound-Studio aufgenommen.
Die ersten vier Snare-Anschläge des ersten Songs "Indefinite Conclusion" zeigen gleich die Richtung an. Das mittlerweile dritte Album des norddeutschen Trios distanziert sich von den beiden Vorgängern. Es ist wirklich gut produziert, sehr guter Gitarren- und Bass-Sound (mehrspurig aufgenommen und ein klarer Drum-Sound, der von groovenden Doublebass-Drumming bis zu fetten Blastbeats geht. Wie aus bei den Vorgängern, haben MODER deutsche Songs auf Ewiger Tod eingearbeitet: "Ewiger Tod", "Ewig währt die Nacht", Kadavergarten" und "Unheiliges Massaker" sind für das geschulte Death Metal-Ohr leicht zu verstehen. Oldschooltexte wie in den 80er Jahren und rein Death Metal.
Ewiger Tod ist definitiv ein Muss für jede gut sortierte Plattensammlung. Solltet ihr die Gelegenheit haben MODER live zu sehen, dann sollte man die Band auf keinen Fall missen!

Ewiger Tod, 10 Tracks - 32 : 37 min.

Bewertungspunkte: Skala 1 - 7 (1 = grausam, 7 = sehr gut)

6 von 7 Punkten

CD-Review von Eggy





www.tinnitus-mag.de

Es gibt nach dem 2005er "Fields of Devastation" endlich neues Material aus dem Hause Moder. Die Old School Death Metaller aus Raum Bremen haben 10 neue Songs ins unheilige Land gebracht. Darunter eine Ode an das 2002er "Gates to Insanitiy" , das Re-Release "Where blood forever rains." Torsten Sauerbrey (Dark at Dawn, Burden of Grief etc.) verhalf dem Album zu seinem guten Sound.

Bei Moder ist das Gute, dass man keine Angst vor einem Stilbruch haben muss, die Songs werden wie bisher in ihre Schranken verwiesen, jedoch mit immer besser arrangierten Melodien und Riffs verfeinert und individuell verpackt. Das Gaspedal wurde auch deutlich angehoben. Der Drum-Sound ist zur kräftigen Gitarrenfront hintergründig aber sauber und klar definiert. Die Atmosphäre, die das gelungene Cover von Markus Vesper ausstrahlt, kriecht durch die Songs weiter in die dunkelsten Windungen der hungrigen Gehörgänge. Mit "Ewig währt die Nacht" , "Ewiger Tod" , "Kadavergarten" und "Unheiliges Massaker" wird eisern an der Tradition der deutschsprachigen lyrics festgehalten. Necro Nickel setzt die vocals mit einer nach wie vor fiesen "Sodom" Note ein. Ungewohnt besinnlich ist der melancholische Ruhepunkt des Albums mit "Grotesque Enlightment" und dem Instrumental "Doomed to be human" . Das beweist, dass Instrumentals alles andere als eintönig sein können. "Where Blood forever rains" ist mit 1:59 min. der kürzeste Song des Albums, jedoch enorm intensiv und absolut cool. "The Shadows are Calling" verliert im Verlauf seine Intensität und artet sehr doomig aus. Der rote Fluss des Verfalls fließt davon.

Wem nach ehrlichem Old School Death Metal dürstet, kann das Album für EUR 7,- inkl. Porto direkt bei Bestellung auf der Bandpage sein eigen nennen und es beliebig im Player heißlaufen lassen. Absolute Empfehlung meinerseits und Gruss zurück! Weitere Infos zu den kommenden Gigs gibt es auf der Bandpage.

8/10 Punkte





www.possessed.de

Das fanatische Trio aus Bremen ist zurück und holt zu einem weiteren Vernichtungschlag aus. Das Album aus dem Jahre 2005 namens "Fields of Devastation" hat mir ja schon recht gut gefallen, aber die neuen Sachen sind noch ein Zacken geiler, da irgendwie noch old-schooler, aber trotzdem extrem frisch und zeitgemäß. Angenehmes Cover, so wie es sich für eine Old-School Scheibe gehört und das Booklet ist auch für eine Eigenveröffentlichung extrem aufwendig gestaltet. Aufgenommen wurde das ganze in Metalsound Studio und der Produzent Sauerbrey gab diesen Teil den ordentlichen Old-School Teil. Auch Anno 2007 mischen Moder die Elemente aus Old-School Death Metal, Old - School Black Metal und Thrash Metal. Schnelle Passage werden gekonnt runtergerasselt, ebenso wie die vorhandene melodischen Einschübe. Ein Intrumental und ein Song vom 2002`er Album haben sich ebenfalls auf`s Album verirrt und das ist auch gut so. Mit Songs wie "Streams of Blood and agony", "Ewiger Tod" oder "Kadavergarten" braucht man sich auch vor der internationalen "Konkurrenz", sofern es so etwas gibt, nicht zu verstecken. Es wird modrig auf deutschen Bühnen!





www.hotel666.de

"Zeit zu töten, heil´ges Blut spritzt/Satan will Kotze auf Christus´ Antlitz!"
Mit diesen Zeilen aus ihrem Lied 'Unheiliges Massaker' sind die Bremer Musikanten MODER sicher ganz vorne dabei, wenn der Preis für die coolste Klischeezeile vergeben wird. Wenn man dann noch bedenkt, dass sich die Musiker Astaroth, Michi Hate und NECRO NICKEL nennen, sollte schon klar sein, dass man es hier keiner bierernsten und bösen Schwarzheimertruppe zu tun haben kann.

Dennoch sind MODER weit davon entfernt, eine dieser ewig unlustigen Spaßbands zu sein. Musikalisch ist ihre Mixtur aus Black und Death Metal absolut ernstzunehmen, wenngleich damit natürlich kein Preis für Ausgefallenheit zu gewinnen ist. Stattdessen gibt auf 'Ewiger Tod' zehn mal ordentlich aufs Maul, bei ordentlich fettem Sound und mit der ganzen Leidenschaft einer Schlägerei unter Alkoholeinfluß.
Die Songs sind allesamt recht abwechslungsreich gehalten und warten zum Teil mit echten Ohrwurmmelodien auf, die man nur schwer wieder los wird. Als besonders hartnäckig hat sich 'Ewig währt die Nacht' erwiesen, einer der echten Hits auf diesem Album.

Riffs, Melodieführung und Songwriting erinnern zumindest mich sehr an die großartigen Necrophobic aus Schweden.
Allerdings sollte sich wirklich jeder Fan harter und rockender Mucke den Gefallen tun, sich mal mit MODER zu befassen, dass haben sie auf jeden Fall mehr als verdient. Bei nem Preis von 7 € pro CD kann niemand was falsch machen!
Support the Stadtmusikanten und modert schön!

// untergangsmelder





klasma.piranho.com

MODER! Aus irgendeinem Grunde find ich den Bandnamen geiler als vieles, was sonst so in der Szene als Aushängeschild mißbraucht wird. MODER klingt so kalt und räudig, und macht sich bestimmt auch live hervorragend, wenn ein paar hundert Kehlen nach einer Zugabe brüllen. Wie dem auch sei, Namen sind Schall und Rauch. Das Dreigestirn aus der Bremer Gegend überzeugt hauptsächlich mit Aggressions-Mucke, die sich hier mit dem Nachfolger zu "Fields of devastation" endlich mit einem ansprechenden Sound präsentiert. Was das rein Musikalische betrifft, haben MODER nichts Grundsätzliches geändert. Auch "Ewiger Tod" ist Oldschool Death Metal. Nur den SchwarzMetall-Anteil haben Necro Nickel, Michi Hate und der neue Schlagzeug-Sklave Astaroth meiner Meinung nach etwas aufgepumpt. Kommt ganz gut, muß ich sagen. Zusammen mit der gelegentlichen Thrash-Anlehnung ergeben die zehn Songs einen Volltreffer für Fans der alten Schule. MODER machen nirgendwo Zugeständnisse an die Jetzt-Zeit. Weder mit dem Outfit der CD, noch mit dem Sound, geschweige denn mit den Texten. Die sind auch teilweise wieder muttersprachlich verfaßt und sind wahrhaftig keine schöngeistige Literatur oder emotionale Traktate ("...ejakuliere in toten Leiber, als ihr heil'ges Blut fließt..."). Es geht immer brutal vorwärts. Ungeschliffen und mit satanischer Note. Und noch einen Tacken schneller als auf dem Vorgänger-Album. Trotzdem sind die Drei nicht ständig am Knüppeln. Vielmehr produziert die Band gerade in den mittelschnellen Passagen ausreichend Spannung und zeigt stellenweise hervorragende melodische Qualitäten ("Indefinite conclusion", "Grotesque enlightment", "Doomed to be human"). Dann kommt auch der Bass zu mehr als nur respektablen Ehren ("Ewig währt der Tod", "Kadavergarten"). Speziell, wenn die Songs dann zu puren Auswürfen schwarzen Hasses werden oder aus schleppenden Tempi zu Blasts mutieren, kann sich der Drummer (von den BlackMetallern Inamabilis ausgeliehen/abgekauft/gekidnappt) auszeichnen. MODER reizen mit "Ewiger Tod" ihr gesamtes Potential, technisch wie auch vom Songwriting her, aus. Manchmal erinnern sie an alte Sodom-Zeiten. Wenn Necro Nickel zu thrashigen Teufels-Invokationen ansetzt, geht mir ein wohliger Schauer übern Rücken. Außerdem will es was heißen, wenn eine Band, deren Mucke ohne Gesang kaum vorstellbar ist, ein Instrumental wie "Doomed to be human" hinzaubert. Was für ein Nackenbrecher! Wenn ich Test-Empfehlungen geben darf: "Grotesque enlightment", das man sich auch von der Homepage ziehen kann sowie "Unheiliges Massaker" und "Where blood forever rains". Und noch eine Empfehlung: Kaufen!! Wem die sieben (!!) Euro am Arsch gebacken sind, der soll sich begraben lassen. "Ewiger Tod" gibt's auch in Kassetten-Version (Murder Records) und als LP (Of Crawling Shadows Records).





www.metal-district.de

Schon das düstere Markus Vesper Cover (u.a. Dead Memories, Kraze, Biorot, Infearior, Exiled und diverse andere) weiß zu gefallen. Die drei schwarz gewandeten Metalvögel auf der Rückseite des Booklets, die da modernd vor der alten Eiche stehen machen einen sympathischen Eindruck. Okay, dann mal ran an den Feind.

MODER sind eine noch recht junge Band aus dem Raum Bremen und haben sich einer stilsicheren Melange aus grollendem Schwedendeath älterer (Stockholm) und mittelalter (frühe Göteborg Sachen) mit einem Schuß knatternden Speedmetals verschrieben. Melodien im Gitarrenbereich sind ihnen dabei sehr wichtig, werden aber niemals zu Ungunsten der brachialen Gewalt zu sehr ausgewalzt. Es bleibt Eingängigkeit, eine solche nämlich, die Dir die Songs augenblicklich wie Nägel ins Hirn treibt und Dich der Kontrolle über Deine Bewegungen beraubt, so daß Du Dich schnaubend und zuckend vor wilder Lust auf dem Boden windest und wüst ejakulierst.

Okay, ganz so schlimm ist es nicht, aber da sind einige Passagen, bei denen man in den wogenden Riffs und ergreifenden Harmonien mitschwimmt und von Emotionsschüben übermannt die Fäuste gen Valhall streckt, lauthals Schreie von sich gibt und wie ein Berserker abgeht.

MODER sind keineswegs Meister der Innovation, ihre Mischung aus verschiedenen derbmetallischen Stilrichtungen ist bereits etabliert, aber ihr Songwriting hat Schmiß, da sind sehr geile Riffs drin, da wechselt man die Passagen ab und zu genau im richtigen Moment vom rasenden Zorn hin zu mittelschnell hymnischen Bangerparts, auch ohne einen sinnlosen Breakdschungel anzupflanzen. Die Stücke sind feurig und stets nachvollziehbar, was die Scheibe sehr angenehm macht.

Mir ist manches Mal der Sound des Schlagzeugs ein Dorn im Ohr, weil er doch sehr clean und maschinenhaft ist, obschon man merkt, daß das Spiel von einem Menschen betrieben wird. Ein wenig mehr Donner und Gerumpel hätten dem Drumming mehr Charme verpasst, ein schöner Deathmetalsound von 1991. Aber okay, ich will nicht ins Meckern kommen, denn das Gesamtklangbild ist absolut im grünen Bereich, sprich nicht zu sauber.

Schön ist der tosende Titeltrack mit vielen Wechseln drin, vom sich fast überschlagenden Blast, über flotte Blackthrashpolka bishin zu diesen dahinwogenden Blackmetalhymnen, sogar mit einem Gitarren / Bass Dialog im Mittelteil. Ein furioses Stück Blackmetals.

Blackmetal? Naja, die Mischung macht es eben. Ebenso viele zermalmende Deathmetalriffs finden ihren Weg auf dieses Album. Gerade im Song "Ewig währt die Nacht" ist der Kontrast schön spürbar. Ein schneller Blastpart mit osteuropäischer Gitarrenmelodie, dann eine US Brutalodeathmetalwalze, mittelschnelle Strophe mit heroischem Charakter, in den instrumentalen Passagen in der Songmitte alter Deathmetal und Schluß.

Man gibt sich wahrlich Mühe, die Songs nicht zu einfach zu gestalten und doch den roten Faden nie loszulassen. Die Songabschnitte bauen logisch aufeinander auf, bremsen nicht den Fluß der Gesamtkomposition.

Die Doompassage in "Grotesque enlightment" mit der betörenden Leadgitarre gefällt mir ausgesprochen gut, das sind so die Kniefälle vor der alten Zeit, die besonders herausstechen.

Okay, genug der schönen Worte, MODER sind sicherlich keine Überband, noch nicht, aber die Erbanlagen sind da. Man spürt das blinde Vertrauen der drei Musiker untereinander und die Leidenschaft der Jungens. Als Vergleich, das wird ja immer wieder gefordert, will ich eine gesunde Mischung aus Dismember, At The Gates und Destroyer 666 ins Rennen werfen. Laut, knallhart und doch mitreißend melodisch, einprägsam und emotionsgeladen mit hymnischen Zügen.

Besonders der Song "Unheiliges Massaker" erweist sich als kleiner Hit mit seiner straighten Art, die Dich geradezu ausrasten lässt. Sehr schön, sehr schön. Ich kann somit nur allen Fans von packendem Death / Thrash / Blackmetal raten, sich unter www.moder-metal.de die CD zu bestellen.





www.myrevelations.de

Nachdem die Deutschen MODER bereits 2005 mit ihrem dreckigen Old School Black/Death nicht nur bei mir punkten konnten, legen die Mannen nun mit "Ewiger Tod" nach.
War der Vorgänger schon gut, so hat man beim aktuellen Langeisen noch einen satten Tacken zulegen können. Ohne Intro prügelt einem das klassische Dreiergespann "Indefinite Conclusion" in die Magengrube. Tiefes Geschrubbe paart sich hier und im weiteren Verlauf der Scheibe mit schwarzen Melodien, so dass sich ein leichter Hang zu NECROPHOBIC erkennen und für gut heißen lässt.

Besonders die bodenlos fiesen Vocals von Sänger/Bassist Necro Nickel drücken dem toten schwarzen Tonträger einen unverwechselbar bösen Charakter auf, "Ewiger Tod" strotzt nur so vor Hasstiraden und wütendem Gegeifer. Dass das auch passend rüberkommt, dafür hat Torsten Sauerbrey (DARK AT DAWN, BURDEN OF GRIEF etc.) in den Osteroder Metalsound-Studios gesorgt. Für eine Eigenproduktion ist der MODER-Sound 2007 mehr als beachtlich geworden, mit dem transparenten, druckvollen und dennoch schön räudigen Geballer braucht man sich hinter Label-verstärkten Mitstreitern gewiss nicht verstecken. Dazu passt auch das old-schoolige Artwork, das den Stil von MODER perfekt visualisiert.
Gut zu hören, dass der Trupp auch was vom Songwriting versteht, denn dank vieler Tempowechsel kommt auf "Ewiger Tod" nie Langeweile auf. Neben ganz selten auftauchenden fast schon rockenden Passagen gibt es hier und da nette Melodien zu bestaunen ("Grotesque Enlightment" [sic]), flott rollende Brecher mit Ohrwurmcharakter wegzubangen ("Ewig währt die Nacht") oder death-grindige Tiefschläge ("Kadavergarten") zu verdauen.

Negativ fällt indeath die Spielzeit auf, knappe 32 Minuten sind doch etwas arg wenig. Zumal man die CD mit einer Neueinspielung des ursprünglich 2002 auf "Gates To Infinity" zu findenden Tracks "Where Blood Forever Rains" gestreckt hat.
Trotzdem knallt der ewige Tod von vorne bis hinten und sollte von Metallern auf der dunklen Seite der Macht für angemessene 7 € inkl. P/V angecheckt werden. MODER liefern mit "Ewiger Tod" definitiv eine der besten Eigenproduktionen, die mir dieses Jahr unter gekommen sind.

Anspieltipp: "Grotesque Enlightment", weil absoluter Killer (und -Tipp- auf der Homepage downloadbar)!





www.carnagedeathmetal.de

Man, das hätte ich irgendwie nicht erwartet von MODER. Die Jungs aus dem Bremer Umland haben es geschafft eine sehr fette Scheibe ans Licht zu bringen, die ihre vorherigen Demos bei weitem in den Schatten stellt. Hier wird old school gespielt und das quer durch den Garten. Eine feine Mischung aus Death, Thrash und Black Metal, die sowohl durch Atmosphäre, als auch durch fette Blasts überzeugen kann und auch immer das gewisse Killerriff in der Hinterhand hat. Eigentlich hat jeder Songs seine komplett eigenen Ideen und kann spielerisch auf allen Ebenen überzeugen. Mal DoubleBlass lastig und dreibend, mal atmosphärisch und melodisch und mal fix auf die Fresse. Wirklich nicht schlecht, so dass ich sogar über die teilweise in deutsch verfassten Texte hinweg sehen kann, hehe. Auch die Produktion ist sehr fein ausgefallen, wobei die Drums einen Zacken zu steril ausgefallen sind, dies aber auch nicht wirklich ins Gewicht fällt. Egal ob "Ewiger Tod", "Grotesque Enlightment", "Kadavergarten" (höre ich da etwa MEGADETH raus?) oder "Indefinite Conclusion" die Songs bieten einfach das gewisse Etwas, was man nicht wirklich andauernd zu hören bekommen! Wirklich ein verdammt feines Album, was ich zudem nicht wirklich in eine Schublade einordnen kann, aber wer auf Frühneunziger Death/Black und 80er Thrash abfährt sollte hier auf jeden Fall mal ein Ohr riskieren, die Jungs haben's drauf dem Ganzen ihre eigene Note zu verleihen!





www.laermbelaestigung.net

Mannomann, da sehen die Bremer MODER ja auf dem Bandfoto aus, als wären sie aus den 80ern in unsere Zeit gebeamt worden, um uns vor Nu-Metal, Hardcore und anderen untruen Metal-Verunreinigungen zu bekehren. So regelmässig, wie eine neue MODER-Scheibe auf dem Tisch liegt, muß man dem flotten Dreier hier allemal Fleiss attestieren. Und auch wenn ich persönlich nicht der grösste Fan des old-schooligen Black/Thrash-Gebräus bin, muß ich eingestehen, daß "Ewiger Tod" durchaus seinen Charme hat. Die Bremer haben sich über ihre Outputs schon entwickelt, auch wenn sie ihrem Stil auch hier treu geblieben sind. Das ganze klingt aber deutlich runder und weniger rumpelig als ich die letzten MODER-Veröffentlichungen im Ohr habe. Die typisch räudige Ecke, die durch den recht prolligen zwischen englisch und deutsch wechselnden Gesang am stärksten wirkt, ist natürlich immer noch vorhanden. Der gute Necro Nickel klingt toal fucking old-school und wird Fans von Kronos, Warrior und Angelripper erfreuen... da fehlen auch die obligatorischeh "Uh"s nicht. so prügeln, walzen und schleppen sich MODER durch 10 ordentlich produzierte Old-School Songs, die aber auch mal einige Melodien und modernere Parts einbinden und nicht so muffig klingen, wie es der Bandname vortäuscht. Wer es also zwischen Black-Metal, SODOM und CELTIC FROST mag, der kann hier ruhig mal reinhören. Speziell wenn man letzteren Tribut zollt, kommen MODER irgendwie ziemlich cool rüber. Also weiter so, die Herren... nur warum habt ihr euer Cover so dreist bei dem der neuen CHAINSAW DISSECTION abgeguckt??





www.metal.de

Wenn ich mal ehrlich bin, dann hätte ich hinter einer Band namens MODER mit dem Albumtitel "Ewiger Tod" und einem verschnörkelten Bandlogo eigentlich wieder einmal eine unterdurchschnittliche Black-Metal-Kapelle vermutet. Ich sollte jedoch eines Besseren belehrt werden, denn erstens spielen MODER in allererster Linie Death Metal und zweitens sind sie definitiv nicht unterdurchschnittlich. Verflixte Vorurteile...

Da "Death Metal" nunmal aber ein ziemlich breit gefächerter Begriff ist, könnte das immer noch alles Mögliche bedeuten. Konkret kann man MODER ganz treffend als uneheliches Kind von GRAVE und NECROPHOBIC beschreiben (wer da wohl die weibliche Rolle einnimmt, eieiei!). Das heißt: Morbide, tonnenschwere Stampfriffs der alten Schule sind ebenso vorhanden wie schwarzmetallisch angehauchte Melodien im Flitzetempo. Die Nähe zu alten schwedischen Bands wird dabei insbesondere beim Gitarrensound deutlich, der typisch sägend und derbe daherkommt. Überhaupt kann man die Produktion als sehr ordentlich bezeichnen, wenngleich sie meiner Meinung nach noch ein kleines bisschen mehr Dreck vertragen hätte.

Höchst "anspruchsvolles" Technikgewichse sollte man ebensowenig wie musikalische Experimente erwarten, aber so etwas brauchen MODER auch gar nicht. Diese Art von Metal muss ohne Umwege direkt in die Fresse gehen, und das tut sie zweifellos! Sympathisch ist auch, dass sich die Band offensichtlich selber nicht so ganz ernst nimmt, wie ich dem Todesmarsch am Ende von "Kadavergarten", dem grimmen "Eins, zwei, drei, vier"-Anzähler in "Doomed To Be Human" oder auch einfach den Texten entnehme.

MODER haben keine bahnbrechend neuen Ideen, keinen wahnsinnig eigenständigen Stil und sind immer ein bisschen vorhersehbar. Das ist mir aber alles sowas von egal, da "Ewiger Tod" einfach ein harter und sehr kurzweiliger Batzen Death Metal ist, wie er sein sollte! Die komplett in Eigenregie veröffentlichte, aber professionell gepresste CD ist direkt bei der Band für schlappe sieben Euro erhältlich.





www.osnametal.de

Osterode im Harz, hier wurde vor nicht allzu langer Zeit die neue Platte der Norddeutschen Moder produziert. Nach einem ersten Überblick erledigten die Bremer in Zusammenarbeit mit Torsten Sauerbrey (Dark at Dawn, Burden of Grief) in den Metalsound-Studios einen guten Job.

Aufgeboten wird auf dem aktuellen Output mit dem aussagekräftigen Titel "Ewiger Tod" mit klassischem Old-School Death/Black. Zumindest lautet es so in dem beigelegten Infobogen. Und auch meine Wenigkeit kommt schon nach den ersten Tönen zum selben Ergebnis. Die Band tritt in einer klassischen Dreierformation auf, wobei man sich bei der Namensgebung ihrer Synonyme durchaus nicht so ganz ernst nimmt. An der Bassgitarre und den Vocals fungiert ein Herr Namens Necro Nickel, die Gitarre bedient Michi Hate und das Drumming erledigt ein gewisser Astaroth. Musikalisch kann das Terzett durchaus überzeugen. Das Drumming kommt präzise, die Gitarren klingen mal brettsteif mal köstlich verfrickelt, aber immer gut dosiert. Der Bass bleibt größtenteils eine im Hintergrund agierende Grundstütze des gesamten Sounds, ist sich aber auch nicht zu schade, einige verzerrte kleine Melodien mit einfließen zu lassen, wie z. B. beim Titelstück "Ewiger Tod".

Mit "Doomed to be human" befindet sich ein fast vierminütiges Instrumental unter den zehn Stücken, die auf diesem Longplayer versammelt sind. Es wird einzig auf Deutsch eingezählt. Der neunte Track ist eine Neuaufnahme des Titels "Where blood forever rains", welcher bereits auf dem 2002er Release "Gates to insanity" war. Ansonsten befinden sich die Stücke allgemein im oberen Tempobereich, die Doublebase wird oft und ausdauernd genutzt, aber auch leichte Thrashanleihen kommen vor, wie u. a. am Anfang von "Unheiliges Massaker".

Bevor wir nun zum Ende der Beurteilung kommen, sei noch gesagt, dass fast die Hälfte der Stücke einen deutschen Text besitzt. Eine willkommene Abwechslung in meinen Augen. Notentechnisch kann ich ganz getrost eine 3,5 vergeben, mit dem Hang zu mehr, wenn man bedenkt, dass es sich hier augenscheinlich um eine Eigenproduktion handelt, die wirklich sehr professionell aufgemacht ist (siehe auch Cover). Gute CD!!

Score: 3,5 von 5.





www.schwermetall.ch

Klangvoll "Ewiger Tod" betitelt präsentiert die aus Bremen stammende Death Metal Band Moder ihr inzwischen schon drittes Werk in voller Länge. Für eine Band ohne Label im Rücken haben sich sowohl Covergestaltung als auch die klangtechnische Produktion grosses Lob verdient. Man könnte einzig und allein den in seiner übertriebenen digital hochgepushten Künstlichkeit etwas facetten- und beinahe kraftlos wirkenden Klang der Bassdrum kritisieren.

Das Liedmaterial besteht aus durchaus überzeugendem schnellem Death Metal der alten Schule mit einer wohltuenden Prise dezenter schwarzmetallischer Einflüsse. Die Riffs und Arrangements sind konstat hochwertig, gelegentliche melodiebetontere Gitarrenarbeit lockert die Stücke immer wieder auf. Moders Frontmann, Bassist und Sänger "Necro Nickel" faucht die mal deutschen und mal englischen Texte auf eine bösartige und für "Grunzverwöhnte" relativ hohe Art und Weise.

Unterm Strich können Moder mit "Ewiger Tod" ein hingabevolles, qualitativ hochwertiges Album vorweisen, das alle Befürworter Underground Extrem Metals ohne Ansprüche auf viel Innovation und Modernität sicherlich überzeugen wird. Hier sind Musiker am Werk, die ihre Hausaufgaben gemacht haben, die ihre Musik verstehen und wissen wie man sie spannend darbieten kann. Bis jetzt sind die Bremer wie Eingangs erwähnt ohne Plattenvertrag, was sich aber sicher bald ändern wird.





www.stormbringer.at

Wenn sich eine Band "MODER" nennt, kann man davon ausgehen, daß hier kein Melodic Hardrock gezockt wird... Im Gegenteil, man verschrieb sich ganz und gar dem rauhen Oldschool Death/Black Metal. Keyboards? Sinnlos! Frauengesang? Zur Hölle damit! Hier wird die wahre Lehre (hüstel) gespielt! Vocals, Bass, Guitars und Drums - und gut is'! Textlich bewegt man sich logischerweise in den üblichen Pfaden, allerdings wird hier auch mal in deutscher Sprache gekeift, was sich zumindest schon mal etwas vom Einheitbrei abhebt.

Musikalisch haben es die drei Schwarzheimer auch faustdick hinter den Hörnern: so wird zumeist im Midtempo agiert, nur um hin und wieder mal derbe auf die Glocke zu hauen - Hell's Bells, you know? Für Abwechslung ist also gesorgt, seien es infernalische Blasts im Titelstück oder geschickt eingewobene Thrashparts in "Kadavergarten", die einen förmlich dazu auffordern, das Haupthaar (sofern vorhanden, ähm...) zu schütteln - live ist die Band bestimmt ein Hochgenuss. Dieser stellt sich allerdings auch beim Anhören dieses Silberdeckels ein, zumal auch der Sound sehr authentisch rüberkommt und perfekt von Torsten Sauerbrey (u.a. Dark At Dawn, Burden of Grief usw.) in Szene gesetzt wurde. Mit "Doomed To Be Human" gibt's gar ein cooles Instrumental zu bestaunen, das lediglich mit den Worten "Eins-zwei-drei-vier!" eingeleitet wird, und bei "Where Blood Forever Rains" handelt es sich um eine Neuaunahme des Stücks vom 2002er Teil "Gates To Insanity".

Coole Platte, wer auf Oldschool-Geböller steht, kann bedenkenlos zugreifen!

Wertung: 4.0 von 5.0
Autor: deimon (25. August 2007)




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