www.metal-dungeon.de
Etwa eineinhalb Jahre nach dem letzten
4-Tracker "Valley of no light" legen die Bremer Death Metaller mit dem
grandiosen Namen MODER ihr neuestes Werk vor und katapultieren sich
damit gleich ein paar Level hinauf. "Fields of Devastation" besticht
durch eine richtig gute, authentische Produktion (Bubbleland Studios),
ein griffiges Songwriting und ein professionelles Äußeres. Diesmal haben
die Jungs nicht die Kamera in den Wald gehalten für ein Cover, sondern
ein richtiges, archetypisches und sehr gelungenes Artwork am Start.
Zudem ist das ne eingeschweißte, nicht geburnte CD im Jewel-Case.
Am Programm hat sich indes nicht viel geändert: Old School Death Metal
umweht von schwarzem Pesthauch und einer Prise Thrash. Die Texte sind
mal auf deutsch, mal auf Englisch dargebracht, was für ein wenig
Abwechslung sorgt, und man sich freut, wenn man bei den fies-kranken
Vocals mal ein paar Wortfetzen mitbekommt.
Neben den klasse Arrangements gilt es zu erwähnen, dass auch das
spielerische Handwerk der Truppe sehr weit gediehen ist. Technisch
solide zocken sich die Jungs durch ihre Stücke, auch wenn dies sicher
kein technik-lastiges Album ist! Dennoch wissen MODER Breaks und
Tempowechsel effektvoll einzusetzen und schrecken auch vor einem Solo
nicht zurück. Acht Nummern gibt es auf die Omme plus ein kleines
Zwischen-Intro, oder in Fachkreisen auch Interlude genannt.
Einen Preis für Originalität werden MODER sicher nicht gewinnen und
natürlich erinnert das eine oder andere Riff zwischendurch an gewisse
andere Bolzenwerfer oder Totschläger, na und? Dies ist ein starkes
Album, mit dem Moder ihre Zeit der Rödel-Demos hinter sich gelassen
haben. Kaufen könnt ihr das Teil bei Hot Shot Records in Bremen und
natürlich über die Homepage der Band.
Autor: FarmerMaggot
Review vom 2005-04-20

www.vampyria.de
Meine Fresse! Diese Scheibe sollte echt jeden Fan guter, extremer Old
School-Mucke aus den Stiefeln kloppen! der Schritt von "Gates To Insanity"
zu "Valley Of No Lights" war schon wahnsinnig groß, setzten die jungs
diesmal mehr auf brutales Speed-Geknüppel und Agression als auf dem
doomigen Vorgänger, der zwar gut war, jedoch etwas an Eintönigkeit litt.
Der nächste große Schritt liegt nun vor uns; eigentlich kein Schritt,
vielmehr ein sprung - hinunter in die abgründe der Hölle. Dieses Album
knallt! Und Zwar gewaltig! Moder legen in den knappen 25 Minuten viel Wert
auf Abwechslung, haben sich auch technisch weiterentwickelt, wobei
natürlich keinesfalls die Brutalität vernachlässigt wird. Brachiale
Tempowechsel, infernalische Blast Beats, lavaartige, düstere Gitarrenriffs
und der apokalyptisch giftige Gesang spalten haufenweise Schädel. Moder
walzen auf ihrem unheiligen Kreuzzug alles nieder, was sich in ihnen den
Weg stellt. Mein persönlicher Lieblingssong bleibt zwar "Lichtbringer" von
der "valley..."-ep, allerdings gibt es auch diesmal einen Song mit echtem
Ohrwurm-Charakter: "Kreuz der Illusion" fesselt und lässt einen für die
nächste Zeit zu keiner Sekunde los! Mit Sicherheit der Live-Kracher der
nächsten Konzerte!
Fazit: Ein absolut zu empfehlendes Stück Black Metal für alle, die
Darkthrone aus Langeweile mittlerweile den Rücken gekehrt haben und auf
der Suche nach einer Alternative sind, außerdem ein weiterer Grund, sich
von gehypten Möchtegern-BM-Bands abzuwenden und den Underground in seiner
ganzen Rohheit und Härte zu supporten!

www.dronevil.com
Ein musikalischer Ausflug in den kühlen Norden, besser gesagt nach Bremen, lässt den Liebhaber schwarzen Todesbleis doch sicherlich große Ohren bekommen. Vor allem wenn es um Moder geht, die soeben Ihre neue Scheibe “Fields Of Devastation“ rausgehauen haben, dürften keine Ohren trocken bleiben. Vor fast genau einem Jahr haben die drei Hanseaten uns mit ihrer Single, MiniCD oder wie man es auch gerade nennen mag, ja schon unmissverständlich klar gemacht was man unter hasserfüllte Musik zu verstehen hat. Grob gesagt geht es auch bei “Fields Of Devastation“ ähnlich roh und unbekümmert zu wie beim Vorgänger.
Was aber sofort auffällt, ist das neue Soundgewand in welchem die neuen Songs, neun an der Zahl, stecken. Dieses ist nämlich viel druckvoller und differenzierter ausgefallen als beim Vorgänger und gibt dem Ganzen schon ein ganz gute Note. Zudem ist das Trio im Songwriting eine Ecke abwechslungsreicher geworden. So findet man eigentlich von Thrash über Black bis hin zum Death Metal alles wonach man als Hartwurst frönt. Demnach erkennt man immer wieder Einflüsse von DarkThrone, Satyricon, Disastrous Murmur oder auch alten Bathory. Moder mähen also, wie auf dem Cover eindrucksvoll dargestellt, mit fiesen Blasts, höllisch, düsterer Gitarrenarbeit und dem wieder mächtig hasserfüllten Gesang so einiges nieder. Immer schön weiter so! 9 von 10 Punkten (by Rühl2.0)

www.tinnitus-mag.de
Das Cover hält was es verspricht. Nach "Valley of no light" brechen "Moder" aus den Sümpfen hervor und setzen kompromisslos und bodenständig ihren musikalischen Kreuzzug nach Old School Manier fort. Es wird zwar nicht über verzwickte Riffs gegrübelt und der Mid-Tempo-Bereich bleibt überwiegend beibehalten, doch gelingt es "Moder" durch geschickte breaks und groovig/trashige treibende Gitarren sowie einprägsamen Melodien den Songs Kultcharakter zu verschaffen. Zum Nackenbrecher Nr. 1 gibts einfach nichts zu bemängeln, trashig, erhaben und der perfekte Opener. "Eternal Strife" lebt von vielseitigen breaks und einem durchgängigen verwegenen Melodiethema. "Kreuz der Illusion" ist eher groovig, schwermütig und im Refrain krachen einprägsame disharmonische Melodien.
Der 4. Song wirkt trotz des trashigen Tempos abgehakt, da die drums teilweise beim Einsatz der vocals aussetzen. Die kratzigen-aggressiven lyrics, hier in deutscher Sprache, sind betont verständlich. "Grabnebel", das kurze verzerrte Keyboard-Intro ist der Ruhepunkt des Albums. Der Titel-Track "Fields of Devastation" sprengt voran mit dynamischen Blast Beats; vielen breaks und effektiv eingesetzten drums. Harmonische Pagan-Melodien im Kontrast zum galoppierenden Rhythmus brettern auch "The word of sin" oder "Sturmwind" tief in die Gehörgänge. Zum letzten Song "Trümmer des Abschaums" fällt auf, dass die Übergänge durchweg nicht so gelungen sind. Die Riffs kommen schleppend und die Solis klingen nach auf- und abwärts gespielten dumpfen Tonleiter-Übungen. Das folgende Soli-Stück ist originell, jedoch ungünstig eingebaut. Hier hätte man dann wenigstens durchgängig das Tempo einfach bißchen anheben können. Die vocals erinnern mich gerade in diesem Song stark an Sodom. Mit "....Satan will uns sterben sehen.." endet die Schlacht. "Moder" bestreiten ihren Weg und zeigen dass Potential in ihnen steckt. Wer sich für Infos zu der Band und für "Fields of Devastation" interessiert, sollte einen Blick riskieren auf:
www.moder-metal.de

SKP Records
Die 3 Moder-Mitglieder aus der Nähe von Bremen haben mit ihrem zweiten Streich zum Rundumschlag ausgeholt. Schluß mit den Demos und Eigenproduktionen, jetzt wird geklotzt. Die neue Platte ist durch die Bank weg, von Songs, über Sound bis hin zum Layout absolut professionell geworden. Das ist die volle Kelle Toten-Metal.
Geboten werden 9 satanische Ergüsse (in deutsch aber auch in englisch) in knappen 26 Minuten, die sich sowohl am Black Metal als auch an Elementen des Death Metal orientieren. Aber auch einen Hauch altem Slayer-Trash ist meiner Meinung nach wiederzufinden, was auch gleich beim Anfang des ersten Songs „No one shall live“ deutlich zu hören ist und auch sonst in dem einen oder anderen Riff immer wieder mitschwingt.
Besetzungsmäßig hat man nun mit Mosher (auch wiederzufinden bei Sniper an der Gitarre) einen neuen Schlagwerker an Bord, der hier mal wieder sein können beweist und ordentlich Abwechslung in die Songs bringt. Somit also nix mit den oft im Black Metal zu findenden monotonen Klängen. Jeder Song besitzt vom Aufbau her n ganz eigenes Gerüst, wo auch die Gitarren einen großen Teil dazu beitragen. Denn neben na Menge an geilen Riffs, bekommt man hier auch daß ein oder andere Solo um die Ohren geschlagen. Allein das Solo bei „Trümmer des Abschaums“ ist so evil, mehr Metal geht eigentlich kaum noch.
Moder haben hier viel Arbeit reingesteckt, die man hört. Das Album reicht für mehr als für ein paar lokale Konzis.

www.myrevelations.de
MODER, das sind Michi Hate an der Klampfe, Necro Nickel am Bass/Mikro und Mosher an den Pötten. Auf "Fields Of Devastation" ballern uns die Herrn dreckigen Old School Death Metal mit viel Herzblut entgegen. Bei rotzig-rohem Sound rumpelt der Karren durch die metallische Heide und hinterlässt dabei eine breite Schneise der Verwüstung. Typisch Old School dominieren auf der CD groovige Riffs und eine pumpende Bass-/Schlagzeug-Wand. Aufgelockert wird das Gemetzel durch ein paar wirklich feine melodische Leads, wobei der größte Pluspunkt von MODER definitiv die Vocals sind. Mit aller Macht brüllt sich Mr Necro Nickel die Stimmbänder blutig und entfacht dabei eine höllisch fiese Grundstimmung. Dass bei der Bande der Metal hochprozentig durch die Adern fließt, merkt man an jedem Ton, an jeder rollenden Doublebass-Attacke und an jedem einzelnen Break. Da kann man über vereinzelte Spielfehler - gerade beim Drumming in den schnellen Passagen - locker weghören. Als Vorbilder scheinen sich die modrigen Krachfetischisten DEATH und vor allem GROTESQUE mehr als einmal durchs Hirn geblasen zu haben, was aber aufgrund der heutzutage rar gesäten Menge an Bands in diesem stilistischen Umfeld eher positiv als negativ auffällt. Die Texte sind übrigens teils auf deutsch gehalten, was einem mitunter ein Schmunzeln auf die Gesichtszüge zaubert. ("Es ist eeeeeer - Luziiiifeeeeeeeeer!", sag ich da nur!)
Alles in allem eine geile Scheibe, die vor allem durch ihre Ehrlichkeit und Ungestümheit gewaltig Laune macht. Mit "Grabnebel" hat es in die Mitte des kurzweiligen Infernos gar ein Synthie-Zwischenstück geschafft. Checkt bei Interesse mal das Sample des zweiten Stücks "Eternal Strife" auf der Homepage von MODER an!

www.metal-inside.de
Preisfrage: wie bekommt man ein Booklet voll? Man nimmt einfach einige Fotos doppelt rein und fertig. An Stelle vom Gitarristen würde ich mir Gedanken machen, wenn mein Foto nur einmal drin ist, aber sowohl Sänger/ Basser als auch Drummer zweimal mit dem gleichen Bild abgedruckt sind hehe. MODER sind also auch weiterhin als Trio aktiv und haben mit „Fields Of Devastation“ ihr erstes Album am Start. Im Vergleich zur letzten EP präsentieren sich die Jungs im deutlichen Klanggewand, die Produktion ist ordentlich knallend geworden. Und natürlich hat man sich auch beim Songwriting verbessert – die neun Songs sind zwar immer noch recht roh und minimalistisch, aber gleichzeitig auch kraftvoll und sehr eingängig. Dass einige Songs mit deutschen Texten bestückt worden, hört man beim Gegrowle des Herrn Necronickel nicht raus, der überhaupt eine gute Figur am Mikro macht. Sidekick Michi an der Gitarre kann so einige gelungene Riffs für sich verbuchen und (Neu?)-Drummer Mosher tackert meist präzise vor sich hin und unterlegt den schwarz angehauchten Death Metal mit viel Groove. Die letzten Jahre sind an MODER anscheinend spurlos vorbeigegangen, hier wird keine auch noch so zarten Anbiederungen an Hardcore oder Power Metal-Riffs hören, ganz zu schweigen von cleanem Weinergesang. Old schooliger Death Metal, der sich beim Thrash und Black bedient, auf das Etikett „modern“ scheißt und gerade dadurch erfrischend alt daherkommt. Feine Sache. (lh)

www.schwermetall.ch
Moder aus Bremen stehen für kompromisslosen Old School Death / Black Metal ohne Firlefanz. Auf ihrem zweiten Album "Fields of Devastation" beschränken sie sich aber keinesfalls nur auf stumpfes Gebolze, sondern bemühen sich um Abwechslung. Wirklich überzeugen kann mich dieses Werk aber dennoch nicht, denn die Lieder wirken in mancherlei Beziehung noch etwas unausgegoren.
Erstmal würde ich eine 25-minütige Veröffentlichung nicht als Album bezeichnen. Da der Verkaufspreis aber absolut angemessen ist, finde ich das nicht weiter schlimm. Das Cover des achtseitigen Booklets ist hingegen sehr kultig. Da würde man sich doch glatt eine Vinyl-Ausgabe wünschen, deren Hülle man an die Wand hängen kann. Musikalisch bewegen sich Moder auf ziemlich ausgetrampelten Pfaden. Mir fallen Dutzende von artverwandten Formationen ein, die schon vor Jahren mit Ähnlichem den Markt überschwemmt haben. Da sich Moder aber der verschiedensten Quellen bedienen und nebst Black und Death auch einige Thrash-Elemente verwenden, fällt die mangelnde Eigenständigkeit nicht unbedingt negativ auf. Am Packendsten ist "Fields of Devastation", wenn düstere Melodien und das unheimliche Gekeife tatsächlich eine gewisse Friedhofstimmung erzeugen. Die Shreddersoli und das manchmal etwas holprige Spiel trüben den Hörgenuss leider hier und da. Vor allem die Blastparts sind häufig untight. Gelungene Einsprengsel wie der gesprochene Part im ersten Song und das elektronische Instrumental "Grabnebel" dürften vermehrt Einzug in die Musik der Jungs nehmen. Dass gut die Hälfte der Texte in Deutsch ist, gefällt mir sehr gut. Deutsch passt klanglich einfach exzellent zum eher schwarzmetallischen Gesang.
Die rohe Produktion ist vermutlich gewollt. Da sich Moder hauptsächlich im Midtempo-Bereich bewegen, klingen die dreckigen Gitarren auch mehrheitlich brachial und druckvoll. In den schnelleren Parts beginnen die überverzerrten Klampfen hingegen zu matschen. Wegen den kompakten und einfachen Arrangements geht die Transparenz aber nicht verloren. Wer vornehmlich durcheditierte und klinische Edelproduktionen mag, wird mit diesem ungeschliffenen Werk vielleicht seine Mühe haben.
Mir gefällt "Fields of Devastation" nach mehrmaligem Durchhören deutlich besser als nach dem ersten Mal. Ich kann Moder einen gewissen Underground-Charme einfach nicht absprechen, obwohl ich definitiv nicht zu den beinharten Verfechtern des "True Underground" gehöre. Freunde nachvollziehbarer und düsterer Black- / Death- / Thrash-Klänge mit einem Schuss Melodie dürften an den Norddeutschen Gefallen finden.

www.klasma.cjb.net
MODER - Fields of devastation (CD 2005)
Mit einer Spielzeit knapp unter der Halbstunden-Grenze schicken MODER ihr erstes Album ins Rennen. Der Sound ist immer noch ziemlich ranzig, wenn auch meilenweit besser als der vom Demo „Valley of no light". Geboten werden auf „Fields of devastation" acht Songs, die von einem harschen Instrumental hälftig geteilt werden. Höllenschwarzes TodesMetall haben sich Sänger/Bassist Necro Nickel, Gitarrist Michi Hate und der frisch rekrutierte Knüppelknecht Mosher auf’s Banner geschmiert.
Der letzte Output war ja noch recht Black-Metal-lastig. Hier dagegen lassen MODER eine mächtige Thrash-Attitüde raushängen. Da wird geprügelt und gedroschen, daß die Lichter ausgehen. Der Opener „No one shall live" kann dafür gleich mal als Beispiel herhalten. Mit „Eternal strife" geht’s wieder etwas mehr ins schwarzmetallische Lager, und so pendelt „Fields of devastation" immer abwechslungsreich zwischen feistem Death Metal der alten Schule, menschenverachtendem Black Metal und treibendem Thrash. „Kreuz der Illusionen" ist, wieder der letzte Song des Albums, leicht melancholisch angehaucht. Dann kommt auch schon mein Favorit „Verschlingendes Chaos", der sich schön roh und thrashig in die Eingeweide rödelt.
Lava-walzende Gitarren und eine rezitative Textpassage unterbrechen kurz, bevor es fett und aggressiv weitergeht. Nach dem Zwischenspiel „Grabnebel" folgt der Titeltrack, der mit abwechslungsreichem, break-durchsetztem Death Metal glänzt. „The word of sin" und „Sturmwind" setzen diese Schiene fort, wobei „Sturmwind" teilweise recht schwermütig aus den Boxen wabert. Wie schon auf dem Demo machen MODER die Texte auch in deutsch, was erstens einiges an Abwechslung und zweitens auch Aufmerksamkeit bringen dürfte. Das übrige erledigen dann die finsteren Vocals, die gewaltige Abscheu ahnen lassen.
Punktabzug in der B-Note gibt’s für das finale „Trümmer des Abschaums" wegen schwachem Songwriting, übertriebenem Bass und einem Solo, das irgendwie „lieb"los dazugekleckert wirkt. Und am Sound sollten MODER noch etwas arbeiten, dann kommt die Musick noch besser. Trotzdem: für Old-Schooler lohnt sich „Fields of devastation"!

Rock Hard
Rauer und ruppiger Old-School-Death-Metal mit einigen Reminiszenzen
an die frühen Death und vielen Einflüssen aus dem Black-bzw.
Blackthrash-Bereich.Dabei erinnert das Bremer Trio hin und wieder
vor allem durch den Gesang an eine Todesbblei-lastigere
Variante der frühen Sodom.Besonders deutlich wird dies beim
deutschsprachigen Titel"Verschlingendes Chaos". Die Produktion
rumpelt zwar dreckig und undergroundig,aber nie matschig aus den
Boxen.Das Songwriting geht ebenfalls in Ordnung,zumal
auch immer wieder recht gelungene Breaks und Tempowechsel
in die neun Songs eingebaut wurde.Lediglich der Rausschmeißer
"Trümmer des Abschaums"fällt qualitativ deutlich ab.
Andreas Stappert........6

MODER – Fields Of Devastation, CD (Eigenproduktion 2005)
Und endlich mal wieder eine coole Bands aus Bremen und umzu. MODER haben sich auf ihrer Scheibe den old schooligen Death/Thrash mit leichtem Black Metal Touch verschrieben. Die ganze Scheibe kommt sowas von Endachtziger rüber und erinnert mich desöfteren an Bands wie MERCILESS, POSSESSED oder vielleicht auch alte PARADISE LOST mit etwas „moderneren“ Einlagen. Die Produktion ist dementsprechend auch recht old school ausgefallen, was nicht heißen soll, dass sie schlecht ist, sondern eben sehr roh und nicht wie heute üblich überproduziert klingt. Erinnert mich stark an die guten alten analogen Aufnahmen. Eine wirklich feine Scheibe, die zudem mit acht Tracks (+ ein Intro) gute gefüllt ist, die auch durchgängig auf dem gleichen Niveau runtergezockt werden. Was mich jetzt aber an den meisten Tracks stört, sind die deutschen Vocals, die man auch noch verstehen kann, hehe. Warum sie aber „Trümmer des Abschaums“ an letzter Stelle plaziert haben, kann ich nicht ganz nachvollziehen, da hier auf jeden Fall eines der coolsten Stücke am werkeln ist. Ansonsten können aber auch Tracks wie „Eternal Strife“ oder „The Word Of Sin“ überzeugen. Insgesamt könnte noch etwas an der Technik gefeilt werden, aber ansonsten geht die Scheibe vollkommen in Ordnung und hat zudem auch noch ein wirklich fettes Artwork (checkt mal Markus an, falls ihr noch ein gutes Cover braucht, der Kerl könnte ohne Scheiß zum zweiten Dan Seagrave werden! markesper@t-online.de) am Start hat!
M. Pröll, Fultonstr. 5, 28357 Bremen, www.moder-metal.de
Punkte: 7 (lt)

www.atmospheric.pl
"MODER to bardzo dobry zespół z Niemiec, którego piąty z kolei materiał „Fields Of Devastation” zawiera dziewięć utworów siarczystego, energetycznego death/black metalu. Muzyka jest brutalna, ale zarazem odpowiednio wyważona rytmicznie - jest nieposkromiona, szybka, ostra, bluźniercza, a kiedy trzeba wolniejsza i klimatyczna, trochę w stylu BATHORY. Chociaż tych drugich fragmentów jest mniej. MODER stawia na solidne brzmienie i bezkompromisowy przekaz. Gitarzyści mają profesjonalny warsztat. Wykonanie jest praktycznie bez wad. Perkusista przejawia wiele inwencji. Growl świetnie wpasowuje się w muzykę i jest ciekawie nagrany. Dodaje blackowej głębi. Ciekawym pomysłem jest też wykorzystanie języka niemieckiego w niektórych tekstach. Poza tym ogólnie na pewno nie jest to oryginalne, ale na tyle masywne i energetyczna granie, że „Fields Of Devastation” to materiał, do którego chętnie się wraca, a nazwa MODER zapisuje się w pamięci na dłużej. [Kasia]

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